Soviel kann ein Umzug kosten - Wie Sie Umzugskosten sparen können

Es steht ein Umzug an und Sie fragen sich, mit welchen Kosten Sie mit einem professionellen Umzugsunternehmen oder einem Privatumzug rechnen müssen? Denn ein Umzug ist immer mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden, aber auch die Zusatzkosten beim Umzug sollten nicht unberücksichtigt bleiben. So fallen bei einem Umzug unter andern Kosten für Nachsendeaufträge, die Renovierung, für die Ummeldung von Strom- und Telefonanbietern sowie für eine Umzugsfirma an.

Ab für wen lohnt sich ein professionelles Umzugsunternehmen?

Aus folgenden Gründen kann die Beauftragung eines Umzugsunternehmens sinnvoll sein:

  • bei gesundheitlichen und/oder körperlichen Einschränkungen
  • wenn der Umzug schnell durchgeführt werden soll, da wenig Zeit vorhanden ist
  • bei einer Wohnung, die größter als 40 Quadratmeter ist
  • wertvolles Umzugsgut vorhanden ist, da dies bei einem Umzugsunternehmen versichert ist
  • oder Sie sich den Umzugsstress ersparen möchten

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick, welche Kosten auf Sie kommen und wie Sie aber auch Kosten sparen können.

Wie hoch sind die Kosten für ein Umzugsunternehmen?

Wenn Sie sich entschieden haben ein Umzugsunternehmen für Ihren Umzug zu beauftragen sollten mit diversen Kosten rechnen. Handelt es sich um einem Umzug innerhalb desselben Ortes oder Stadt können Sie circa 500 Euro rechnen und werden nach Quadratmetern staffeln. Bei einem Langenstreckenumzug starten die Kosten bei rund 1.200 Euro. Dazu kommen die Kosten für den Umzugswagen, die je nach Mietwagenanbieter schwanken. Pro Tag können Sie für einen LKW zwischen 50 und 150 Euro rechnen. Zudem müssen noch Versicherungs- und Tankkosten sowie eventuell eine Kaution dazugerechnet werden. Pro Umzugshelfer kommen zusätzlich noch ungefähr sechs Euro für Verpflegung dazu. Für den Ab- und Aufbau der Möbel können Sie ab 150 Euro für eine Wohnung bis 80 Quadratmeter und bei einer Wohnung ab 120 Quadratmeter ab 200 Euro rechnen.

Was sind die Kosten bei einem Privatumzug?

Sollten Sie den Umzug lieber in Eigenregie durchführen, kommen noch zusätzlich Kosten für die Umzugskartons und das Verpackungsmaterial hinzu. Abhängig vom Umzugsvolumen sind pro Zimmer circa 30 Euro zu rechnen. Für die Verpflegung der Umzugshelfer müssen Sie mindestens 50 Euro einplanen. Dazu kommen natürlich noch die Miete und die Kaution für den Transporter. Außerdem sollten Sie berücksichtigen, dass für den Umzugswagen eine Halteverbotszone eingerichtet werden muss. Diese kostet je nach Region zwischen 50 und 150 Euro. Außerdem können unvorhersehbare Kosten entstehen, falls etwas in der Wohnung beschädigt wird oder beim Umzug etwas zu Bruch geht. In der Regel wird Ihre private Haftpflicht und die Ihrer Umzugshelfer nicht für den Schaden aufkommen. Damit müssen Sie für die Beseitigung der Schäden oder Reparatur selber aufkommen. Und dies kann unter Umständen teuer werden.

Welche Kosten kommen definitiv bei einem Umzug auf?

Leider gibt es auch Kosten, die Sie auf alle Fälle berücksichtigen müssen, wenn Sie umziehen möchten. Dazu gehört die Kaution für die neue Wohnung, die bis zu einer Höhe von maximal drei Monatsmieten betragen darf. Gezahlt werden kann diese Kaution in bis zu drei Monatsraten. Haben Sie einen Makler mit einer Wohnungssuche beauftragt, wird eine Maklerprovision fällig, sobald der neue Mietvertrag abgeschlossen wird. Dabei darf die Provision maximal zwei Nettokaltmieten betragen. Dazu kommen noch diverse Ummeldungen wie Telefon, Internet, PKW und Einwohnermeldeamt. Für die Bearbeitung beim Amt sind circa 10 Euro fällig. Bei der Ummeldung des PKWs kommt es darauf an, ob Sie im alten Zulassungsbezirk bleiben oder in einen neuen umziehen. Die Kosten belaufen sich zwischen 20 und 30 Euro. Werden neue Nummernschilder notwendig sind nochmals 20 bis 30 Euro fällig.

Wie kann man Kosten beim Umzug sparen?

Aber es gibt auch verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Kosten beim Umzug sparen können. Dies fängt schon bei den Umzugskartons an. Statt diese neu zu kaufen, können die Kartons auch geliehen werden oder gebraucht günstig gekauft werden. Alternativ bieten sich auch Bananenkisten an um Ihre Einrichtung zu verpacken. So müssen Sie deutlich weniger oder im besten Fall keine Umzugskartons kaufen. Um die Kosten für die Packer zu reduzieren, packen Sie die Kartons am besten selbst. Sollten bei den Umzugshelfern Kartons kaputt und müssen neu gepackt werden, können die Kosten steigen, da sich die Arbeitszeit der Umzugsfirma verlängert. Bevor Sie sich für ein Umzugsunternehmen entscheiden, sollten Sie verschiedene Firmen miteinander vergleichen. Wenn möglich, sollten Sie mit dem Umzugsunternehmen einen Pauschalpreis vereinbaren. Damit können Sie sicher sein, dass die Umzugskosten beim Umzug nicht noch einmal steigen.