UMZUG 360

Schnell und günstig umziehen!

u360-header

Umzugskosten von der Steuer absetzen

Für einen Umzug gibt es viele verschiedene Gründe wie den Wunsch nach Veränderung, Familienzuwachs oder neuer Job. In dem meisten Fällen geht ein Umzug ins Geld. Wussten Sie, dass das Finanzamt einen teil der Kosten übernimmt? Sie können den Umzug von der Steuer absetzen indem Sie die Kosten als Werbungskosten in der Steuererklärung eintragen. Die gesetzliche Grundlage bildet dazu das Bundesumzugsgesetz.

Bedingungen für das Absetzen der Umzugskosten von der Steuer

Um die Umzugskosten von der Steuer absetzen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:

Kürzerer Arbeitsweg: Nach dem Umzug brauchen Sie mindestens eine halbe Stunde weniger für die Wege zur Arbeit und zurück. Dabei ist nicht die Weglänge, sondern die Zeitersparnis ausschlaggebend.

Neuer Arbeitsplatz: Ein Umzug ist auch dann beruflich veranlasst, wenn Sie für Ihren Job den Wohnort wechseln, weil Ihr Arbeitgeber umzieht oder Sie Ihren ersten Arbeitsplatz in einer anderen Stadt antreten.

Verbesserte Arbeitsbedingungen: Das Finanzamt erkennt in Einzelfällen einen Umzug auch an, wenn Sie als Grund für einen berufsbedingten Umzug verbesserte Arbeitsbedingungen angeben.

Ebenfalls können Sie die Umzugsrechnung in der Steuer eintragen, wenn Sie aus dem Ausland für eine neue Stelle nach Deutschland zurückkehren.

Welche Kosten können abgesetzt werden?

Damit Sie die Kosten bei der Steuererklärung absetzen können, müssen die meisten Posten Ihrer Umzugsrechnung belegen. Für

alle anderen Kosten darf nur eine Pauschale erfasst werden. Nachfolgende Kosten können abgesetzt werden:

- Fahrten zu Wohnungsbesichtigungen: 30 Cent pro Kilometer

- Gebühren für einen Makler. Gilt aber nur für Mietimmobilien

- Sollten Sie Ihre Wohnung nicht sofort kündigen können, dürfen doppelte Mietzahlungen bis zu sechs Monaten angegeben werden

- Kosten für den Transport der Wohnungseinrichtung

- Erstattung von Reparaturen bei Transportschäden

Was ist die Umzugskostenpauschale?

Alle weiteren Umzugskosten werden ohne Einzelnachweise zusätzlich in einem Pauschalbetrag festgesetzt. Zu diesen sonstigen Kosten gehören:

- Umschreiben des Personalausweises

- Änderung des Telefonanschlusses

- die Ummeldung Ihres Pkw

- Verpflegung und Trinkgeld für Umzugshelfer

- Einbau von elektrischen Geräten sowie der Küche

- Änderungsarbeiten an Vorhängen

- Anbringen von Lampen durch Fachleuchte

- Schönheitsreparaturen und Renovierung der alten Wohnung

Die Umzugspauschale wird in der Regel jährlich durch das Bundesfinanzministerium erhöht. Haben Sie innerhalb von fünf Jahren bereits zwei Umzüge hinter sich gebracht, haben Sie einen Anspruch auf eine um 50 Prozent erhöhte Pauschale.

Sollten Sie höhere Umzugskosten haben als die Pauschale beträgt, besteht die Möglichkeit, auf die Pauschale zu verzichten. In diesem Fall können Sie die höheren Kosten mit den dazugehörigen Quittungen belegen. Das Finanzamt verlangt Einzelnachweise für:

- einen Umzug, durch den eine doppelte Haushaltführung endet, beginnt oder wechselt

- einen Umzug ins Ausland, indem er schon einmal gelebt hat und dadurch der Arbeitnehmer die doppelte Haushaltsführung beendet

Sie dürfen allerdings nur Kosten ansetzen, die bei Ihrem Umzug auch tatsächlich anfallen. Übernimmt Ihr Arbeitgeber die Umzugskosten, können Sie diese nicht absetzen.

Können Kosten für Nachhilfeunterricht abgesetzt werden?

Ja, diese können dann abgesetzt werden, wenn das Finanzamt den Umzug als berufsbedingt anerkennt. Denn oft müssen Kinder bei einen Umzug in ein anderes Bundesland oder andere Stadt Unterrichtsstoff nachholen. Eine Bestätigung des Arbeitgebers oder der Arbeitsvertrag gelten dabei als Nachweis. Bei den Kosten für den Unterricht gelten bestimmte Höchstbeträge, die Sie geltend machen können. Ab dem 1.Februar 2017 lag der Höchstbetrag bei 1925 Euro für ein Kind.

Umzug aus gesundheitlichen Gründen

Müssen Sie aus gesundheitlichen Gründen umziehen, zum Beispiel wegen einer Behinderung oder durch einen Unfall, werden die Kosten als außergewöhnliche Belastungen vom Finanzamt anerkannt. Voraussetzung ist, dass diese Kosten einen zumutbaren Eigenanteil übersteigen. Um diese außergewöhnlichen Belastungen anerkannt zu bekommen, benötigen Sie unbedingt ein ärztliches Attest für das Finanzamt.

Alle Anbieter im Vergleich!

Wir vermitteln nur geprüfte Firmen
quality-logo

Unsere Umzugfirmen sind von uns auf Zuverlässigkeit und Servicequalität gründlich geprüft.

Geprüft und bewertet!

Kundenbewertung
∅ SEHR GUT 4.8 / 5.0
(Gesamtbewertungen 78)
5.0
5.0
stars
Einfach Super ...
Mathias S.
5.0
5.0
stars
Super einfach...
Sonia R.
5.0
4.5
stars
Preis-Leistung absolut TOP ...
Jonas P.

Kostenloser Service!

Tagesstatistik
Letzte Anfrage vor
5 min
Anfragen von heute
47
Vermittelte Angebote
25654